Gedanken AN stoss

Öffentlicher Raum und Toleranz

Je knapper öffentlicher Raum wird, umso vielfältiger sind die Ansprüche an ihn. Derzeit sind öffentliche Stadträume bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und -schichten beliebt. Doch zeigt sich, dass in öffentlichen Räumen seit jeher Nutzungskonflikte auftreten und gewisse Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen werden. Machtstrukturen und Raumpolitik lassen sich aufgrund politischer Rahmenbedingungen im Stadtraum verankern und in entsprechende Disziplinierungs- und Ausschlussverfahren umsetzen. Die polizeigesetzlich verankerten Wegweisungsmassnahmen sind Ausdruck und eine mögliche Form, dem komplexen Nutzungsgefüge im öffentlichen Raum zu begegnen.

Eine Studie der HSL hat sich nun der Umsetzung der Wegweisungsgesetze von drei Schweizer Städten angenommen.

Lesen sie auch den Artikel von Eva Schümperli-Keller "Enges Korset für die Toleranz" [250 KB] zu den Ergebnissen der Stude aus "das Magazin" der Hochschule Luzern Ausgabe Oktober 2011.


(K)ein Raum für Junge Menschen

Junge Menschen brauchen Räume! Diese Forderung war schon der Titel des zweiten Fokus Jugend der oek. Kirche und der JASOL mit Prof. Richard Münchmeier. Dass es sich dabei nicht um immer raffinierter eingerichtete Kinderzimmer mit immer mehr Technischen Hilfsmitteln handeln kann, wird beim Lesen des GEO Artikels "Zurück auf die Bäume" von Andreas Weber auf eindrückliche Weise klar. Von "Hors-sol-Kindern" gar, die wegen der zunehmenden Verkehrszunahme aus ihren Freiräumen ins Häusliche zurückgedrängt werden, spricht Marco Hüttenmoser in seinem gleichnamigen Artikel in der NZZ-Online vom Mittwoch 25. August 2010.
Zwei Artikel die lesenswert sind und uns deutlich machen können, wie sehr sich unsere Gesellschaft gewandelt hat, seit wir selber Jung waren und wie sehr wir uns in kleinen Schritten daran gewöhnt haben.

Wenn wir uns selber betrachen ...

Anlässlich der 1. Augustfeier 2010 in Rodersdorf wurden die Gäste auf einen virtuellen Rundgang durch die Galerie des Lebens entführt. Ganz unterschiedliche Bilder wollten aus einem neuen Winkel betrachtet werden. Dabei wurde bei jedem die Frage gestellt: Was sagt uns das Bild über unsere Gesellschaft?

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No Future Generation?

Der Artikel erschien in den Dorfzeitungen (Sommer 2010) aller JASOL-Gemeinden. Die Grundaussage blieb dabei immer die Gleiche - obwohl Junge Menschen es heute nicht leicht haben, lassen sie sich nicht entmutigen. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Sie steigern ihre ohnehin schon sehr hohe Leistungsbereitschaft noch. Leichte Anpassungen gab es im lokalen Bezug zum aktuellen Geschen in den Gemeinden.

Den Artikel als Download [217 KB]

Blink-Zeichen

Mobilität nimmt eine wichtige Stellumg in unserer Gesellschaft ein. Anhand des Zeichengebens werden in dieser Rede zum 1. August 2009 die Grundzüge von Kommunikation beleuchtet.
Blinken - Eine Kleinigkeit mit grosser Wirkung!

Das Manuskript als Download [71 KB]